Fuhr, G: Unterbrochenes Leben?.pdf

Fuhr, G: Unterbrochenes Leben? PDF

Seit Jahrtausenden wird vergeblich versucht, den Körper über den Tod hinaus zu konservieren, um mit ihm zu einem späteren Zeitpunkt das Dasein fortsetzen zu können. Ohne Zweifel sind Mumien, und seien sie auch noch so raffiniert präpariert, nicht wieder zu beleben. Hoffnungen weckt seit geraumer Zeit die Kryokonservierung, das Tieffrieren von biologischem Material. Die Tieftemperaturkonservierung einzelner lebender Zellen wird beständig verbessert und ist inzwischen gängige Praxis in wissenschaftlichen wie medizinischen Einrichtungen. Da man im Eis eingebettete lebende Tiere wie Fische, Frösche und diverse polare Insekten findet, scheint der Schritt, auch den Menschen tieffrieren und nach Jahrhunderten wieder erwecken zu können, prinzipiell möglich. Kryoniker hoffen auf die Lösung der bisher nicht bewältigten technischen Probleme durch zukünftige Wissenschaftlergenerationen und lassen sich im Vertrauen auf einen Erfolg der Methode bereits seit drei Jahrzehnten in den USA nach dem Tod einfrieren. Heftige Kontroversen, in denen es keineswegs nur um wissenschaftliche Beurteilungen, sondern häufig Spekulationen, Glaubensfragen und Hoffnungen geht, sind seit mehreren Jahrzehnten darüber entbrannt, ob die Kryokonservierung eines Menschen überhaupt möglich und sinnvoll ist. Das Thema erfreut sich eines wachsenden öffentlichen Interesses und wird mehr und mehr zum Gegenstand populärwissenschaftlicher Medien. Da viel spekuliert wird, aber wenig wissenschaftlich fundiertes Material vorliegt, füllt das vorliegende Buch eine Lücke und greift das Thema erstmals übergreifend aus naturwissenschaftlicher und juristischer Sicht auf.

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DATEIGRÖSSE 3.21 MB
ISBN 9783839605936
AUTOR Günther Fuhr, Jochen Taupitz, Anna Zwick, Amina Salkic
DATEINAME Fuhr, G: Unterbrochenes Leben?.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 09/04/2020

Vor allem in der Jungsteinzeit sorgten die ausgezeichneten Böden hier schon bald für ein reges und kaum unterbrochenes Siedlungsgeschehen, das paradigmatisch für Gesamt-Stuttgart gelten kann und daher ausführlicher und vor allem in Beziehung zu den großräumigeren Entwicklungen der Umgebung dargestellt wird, in die es eingebunden war und ist. ND-Archiv: Neues Deutschland vom 28.11.1981