Metallothionein in Physiologie und Pathobiochemie.pdf

Metallothionein in Physiologie und Pathobiochemie PDF

Bei Morbus Alzheimer handelt es sich um eine neurodegenerative Erkrankung,welche durch intrazelluläre Ablagerungen von Tau-Protein und extrazelluläre ß-Amyloid Ablagerungen gekennzeichnet ist. Die neurotoxischen Aß-Peptide stellen proteolytische Spaltprodukte des transmembranen ß-Amyloid Vorläuferproteins dar und verfügen über zwei Cu(II)-Bindestellen. Die Dissoziationskonstante der N-terminalen Cu(II)-Bindungsstelle liegt im nanomolaren Bereich. Durch Redoxcycling von Aß-Cu(II) werden in Anwesenheit von Sauerstoff reaktive Sauerstoffspezies generiert, welche für die neuronale Toxizität verantwortlich gemacht werden. Bei Alzheimer-Patienten wurde eine massiv verringerte Expression des Metalloproteins Metallothionein-3 gefunden. In Zellkulturstudien konnte eine neuroprotektive Wirkung von humanem MT3 gegenüber Aß- vermittelter Toxizität nachgewiesen werden. Der zugrunde liegende Mechanismus dieser Schutzfunktion ist nicht bekannt. In der vorliegenden Arbeit wurde die Reaktivität verschiedener Metallothioneine gegenüber freiem Cu(II) und Aß-gebundenem Cu(II)untersucht, um strukturelle Gegebenheiten mit der Metallothionein-Schutzfunktion korrelieren zu können.

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DATEIGRÖSSE 6.18 MB
ISBN 9783639337143
AUTOR Christian Seelandt
DATEINAME Metallothionein in Physiologie und Pathobiochemie.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 06/02/2020

Metallothionein - DocCheck Flexikon